Erfahrungen mit dem Thermodesinfektor „HYG 5“ von IC Medical

Instrumente zuverlässig, einfach und wirtschaftlich aufbereiten

Weinstadt, 03.07.2020 – Hygiene in der Arztpraxis bedeutet in erster Linie Patientenschutz sowie Arbeitsschutz für Behandler und Team. Hygienemaßnahmen müssen effektiv sein und gleichzeitig wirtschaftlich bleiben; sie sollen bewährte Praxisabläufe nicht stören, sondern verbessern. Die maschinelle Instrumentenaufbereitung mit dem neuen HYG 5 leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Im Großraum Stuttgart führe ich gemeinsam mit meinem Sohn eine zahnärztliche Praxis mit vier Behandlungsräumen. Wir behandeln unsere Patienten auf allen Gebieten der konservierenden Zahnheilkunde einschließlich chirurgischer Eingriffe. Zusätzlich führen wir Endodontie als Praxisschwerpunkt. Unsere ZFA führen mehrmals täglich Professionelle Zahnreinigungen (PZR) durch, die unsere Patienten als sinnvolle prophylaktische Maßnahme verstehen und schätzen.

Risiko von Schnitt- oder Stichverletzungen minimiert

In der Instrumentenaufbereitung arbeiten fünf meiner Mitarbeiterinnen und sorgen hier für die sichere Reinigung und Desinfektion des Grundbestecks und der Hand- und Winkelstücke, insbesondere aber der zahlreichen Scaler und ZEG-Spitzen. Hier können Reste von virushaltigem Blut und blutigem Speichel haften und über Verletzungen indirekte Kontaktinfektionen hervorrufen. Die Gefahr versehentlicher Kontamination ist groß. An dieser Stelle bedeutet Arbeitsschutz ganz konkret, das Risiko von Schnitt- oder Stichverletzungen so weit zu minimieren wie nur möglich. Dagegen scheiden Endonadeln als Risikofaktor bei uns nahezu aus, da wir in diesem Fachbereich vollständig auf Einmalinstrumente setzen.

Seit Jahresbeginn 2020 kommt in unserer Praxis für die Instrumentenaufbereitung das neue Reinigungs- und Desinfektionsgerät „HYG 5“ zum Einsatz. Mit Blick auf die Beladung profitieren wir zunächst in zweierlei Hinsicht: Den Oberkorb können wir komplett für die zahlreichen Scaler, Spiegel und Sonden nutzen und haben dank der maximalen Traglast von sechs Kilogramm noch ausreichend Spielraum. Der Grundkorb bietet dem Team zwei Injektionsschienen, um mittels Universaladapter bis zu 16 Hohlkörper pro Charge durchspülen zu lassen. Wenn diese Aufgaben innerhalb von 60 bis 70 Minuten zuverlässig erledigt sind, unterstützt das den Workflow in unserer Praxis erheblich. Für mich als Praxisbetreiber stellt das auch einen bedeutsamen wirtschaftlichen Faktor dar.

Pluspunkt Solidität

Persönlich schätze ich als Liebhaber leistungsstarker Sportwagen solide Stabilität und Langlebigkeit. Insofern hatte ich für dieses RDG mit seinem hohen Edelstahlanteil und dem Argument ‚langlebige Komponenten‘ grundsätzlich eine große Offenheit. Noch mehr wiegt allerdings der regionale Aspekt: Der Hersteller IC Medical ist fest in der Region verwurzelt und produziert den HYG 5 mit regionalen Partnern. Das schätze ich nicht erst seit Corona als Pluspunkt beim Kauf von Medizintechnik. Auch dass ich das RDG im Direktvertrieb beziehen kann, vereinfacht das weitere Handling von Erstvalidierung bis Wartung enorm, unabhängig von der Kostenersparnis.

Da Weinstadt, der Standort unserer Praxis, mit 19° dH leider eine relativ hohe Wasserhärte aufweist, mussten wir zum Schutz unserer Geräte und Instrumente auch über valides Wasser nachdenken, sprich: über eine Ionentauscherkartusche. Auch hier fühle ich mich durch IC Medical gut betreut. Beides, die Ausmaße des RDG wie auch der Ionentauscherkartusche sind vergleichsweise gering und beanspruchen wenig Platz in unserem Aufbereitungsraum; zumal dank der zugehörigen Reinigungstabs auch die Kanister mit Reinigungschemie wegfallen. Das ist angenehm einfach.

Fazit

Bereits vor dem HYG 5 haben wir unsere Instrumente sieben Jahre lang mit dem HD 450, dem Vorgänger aus dem Hause IC Medical, aufbereitet. Mit beiden erhalten wir ein überzeugendes Reinigungsergebnis bei einem insgesamt RKI-konformen Prozess. Wir haben damit eine funktionierende, für alle Anwender sehr einfache und platzsparende Instrumentenaufbereitung, die für den Bedarf in unserer Praxis absolut stimmt.

Das schließt eine rechtssichere Dokumentation mit ein. Im digitalen Chargenprotokoll sind alle Arbeitsschritte und erforderlichen Wertangaben enthalten. Beim HYG 5 ist dieser Schritt nochmals vereinfacht worden: Jetzt kann die einzelne ZFA das Chargenprotokoll direkt am Display freigeben. Der hohe Aufwand für effektive Hygiene ist somit im Aufbereitungsraum perfekt gelöst.

Zum Autor:
Dr. med. dent. Joachim Schwarz
Buhlstr. 19
71384 Weinstadt
Tel.: 07151 – 66 04 00
E-Mail: praxis.dr.blacky@arcor.de Bildunterschriften

 

Die IC Medical GmbH entwickelt und produziert Hygienelösungen für Kliniken, Facharztpraxen und Forschungsinstitute. Das Unternehmen hat seinen Sitz im württembergischen Rudersberg-Steinenberg nahe Stuttgart. Das Produktportfolio umfasst neben Hygienetastaturen, Thermodesinfektoren, Autoklaven und Siegelgeräten auch einen Prothesenreinigungsautomaten sowie Prozesschemikalien. Seit 2017 bietet das Unternehmen zusätzlich einen markenunabhängigen Validierungsservice. Mit in der Bundesrepublik hergestellten Produkten und Dienstleistungen in höchster Qualität leistet es seinen Beitrag für die Hygiene- und Arbeitssicherheit verschiedenster Fachrichtungen.

Pressekontakt:
IC Medical GmbH
Celine Klotz, Marketing
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