Erfahrungsbericht Tierärztin Dr. med. vet. Stumpf

"Wir wollten es von Anfang an so aufbauen, dass es perfekt ist." - Dr. med. dent. Bruno Strumpf, pensonierter Zahnarzt

Zur Person

Dr. med. vet. Petra Stumpf praktiziert seit 2016 in ihrer Kleintierpraxis in Renningen bei Stuttgart. Gemeinsam mit drei Tierärztinnen, einem Konsiliarteam und 15 Mitarbeitern decken sie mit Zahn- und Augenheilkunde, Kardiologie sowie mit Tumor- und Krebstherapie ein umfangreiches Behandlungsspektrum ab. Praxisschwerpunkt sind neben den gängigen Standardoperationen ausgewählte knochen- und weichteilchirurgische Eingriffe. Wir sprechen mit Dr. med. dent. Bruno Stumpf, der als niedergelassener Zahnarzt mittlerweile in Rente ist und sich nun im Konsiliarteam der Praxis seiner Tochter engagiert.

Herr Dr. med. dent. Stumpf, welche Anforderungen muss ein Thermodesinfektor in der Kleintierpraxis erfüllen?

Es gelten dieselben Anforderungen an Hygiene und Aufbereitung wie im humanmedizinischen Bereich. Wir konnten das Wissen aus der Zahnarztpraxis zugrunde legen und es bereits bei der Bauplanung berücksichtigen. Die Kleintierpraxis hat seit 2017 einen Aufbereitungsraum mit klar getrennten Bereichen. Hier kommen der Thermodesinfektor HD 450 Injection PRO auf der unreinen und seit 2018 auch der Autoklav TT+ 23 auf der reinen Seite zum Einsatz. Nach der Sterilisation bringen die Mitarbeiter die Instrumente direkt wieder in die Zahnstation und den OP.

In der Zahnstation nutzen die Tierärztinnen den Pool von Handstücken und Gerätschaften aus meiner ehemaligen Zahnarztpraxis. Selbst der Behandlungsstuhl ist für die Tiere einsetzbar. Auch die bildgebenden Geräte finden hier weiter Verwendung, somit gehört intraorales Zahnröntgen zum Praxisstandard.

Welche Kleintierarten werden hier zahnmedizinisch versorgt?

Vor allem Hund und Katze, aber auch Kaninchen und Meerschweinchen.

Welche Pluspunkte bringt Ihnen speziell der Thermodesinfektor?

Mit ihm erfüllen wir die gesetzlichen Bestimmungen und erhöhen den Arbeitsschutz. Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Arbeitsschutz, denn Mitarbeiter sind in der Instrumentenaufbereitung durchaus gefährdet. Eine Extraktionszange zum Beispiel zuverlässig und ohne Verletzung manuell zu reinigen und zu desinfizieren ist nicht unmöglich, aber anspruchsvoll.

Zeitersparnis oder geringer Wasserverbrauch waren für uns kein Faktor.

Und wie steht es bei Ihnen mit der Wasserqualität für die Geräte?

Die Stadt Renningen bereitet das Wasser zentral auf, daher haben wir mit dem Härtegrad 8 eine recht gute Wasserqualität und benötigen keine Vollentsalzung.

Hat die Praxis bereits eine Praxisbegehung durchlaufen?

Ja, die Kammer war vor Ort. Wir sind eine Musterpraxis, insofern gab es kein Problem. Wir wollten es von Anfang an so aufbauen, dass es perfekt ist.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

 

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